
© Flagge von Norwegen
Norwegen nennt 2017 als UKW-Abschaltdatum - UKW-Band soll in Großbritannien und Norwegen weiterhin durch Lokalradios genutzt werden
Norwegen folgt dem britischen Beispiel und will bis 2017 seine UKW-Sender abschalten, sofern zum Stichtermin 1. Januar 2015 50 Prozent der Norweger zum Radiohören digitale Verbreitungswege (nicht ausschließlich Digitales Radio via DAB oder DAB+, sondern auch Internet, DVB-T oder Satellit) nutzen. Auch muss das DAB-Sendernetz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks NRK zu diesem Stichtermin die Reichweite des analogen UKW-Sendernetzes aufweisen. Auch für die Privatsender gilt eine 90 Prozent-Abdeckungsquote. Das digitale Radio soll den Hörern einen Mehrwert in Form von zusätzlichen Inhaltsdiensten und neuen Programmen liefern.
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Werden diese Vorgaben nicht erfüllt, verschiebt Oslo den Umstieg auf 2019. Der Rundfunk verschwindet aber nach 2017 nicht komplett von UKW, das UKW-Band soll nach den Vorstellungen der norwegischen Regierung ab dann weiterhin von Lokalradios genutzt werden. Großbritannien hatte unlängst 2015 als mögliches Abschaltdatum für seine UKW-Sender genannt, ebenfalls geknüpft an diverse Vorgaben in Bezug auf Reichweite und Geräteverbreitung. Auch im Vereinigten Königreich soll das UKW-Band nach einem möglichen switchover weiterhin für die zahlreichen Lokalsender nutzbar bleiben. Der britische Rundfunkminister Vaizey äußerte sich gegenüber britischen Medien, dass UKW noch "etliche Jahre" ein Verbreitungsweg für Rundfunk bleiben werde.
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Werden diese Vorgaben nicht erfüllt, verschiebt Oslo den Umstieg auf 2019. Der Rundfunk verschwindet aber nach 2017 nicht komplett von UKW, das UKW-Band soll nach den Vorstellungen der norwegischen Regierung ab dann weiterhin von Lokalradios genutzt werden. Großbritannien hatte unlängst 2015 als mögliches Abschaltdatum für seine UKW-Sender genannt, ebenfalls geknüpft an diverse Vorgaben in Bezug auf Reichweite und Geräteverbreitung. Auch im Vereinigten Königreich soll das UKW-Band nach einem möglichen switchover weiterhin für die zahlreichen Lokalsender nutzbar bleiben. Der britische Rundfunkminister Vaizey äußerte sich gegenüber britischen Medien, dass UKW noch "etliche Jahre" ein Verbreitungsweg für Rundfunk bleiben werde.
Veröffentlicht von Tom Sprenger am 18.02.2011
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